DMS-Masters-Bundesfinale 2026 mit Hamburger Beteiligung

Veröffentlicht am 8. November 2026 um 10:39

Beim Bundesentscheid der Masters am 7. November 2026 im Nettebad Osnabrück kämpften 24 Mannschaften um den Titel „Deutscher Mannschaftsmeister der Masters“. Insgesamt hatten sich zuvor 122 Teams über die Landesentscheide qualifiziert.

Wie bereits im Vorjahr setzte sich die SG Stadtwerke München durch und verteidigte mit 22.176 Punkten erfolgreich den Titel. Auf den weiteren Medaillenplätzen folgten der Berliner TSC mit 22.000 Punkten und der SCW Eschborn mit 21.126 Punkten.

Zum hohen Niveau des Wettbewerbs trugen viele ehemalige Top-Schwimmer bei, die ihre Mannschaften inzwischen in den Masters-Altersklassen unterstützen. Das hohe Leistungsniveau im Nettebad spiegelte sich in zahlreichen Rekorden wider. Fünf Weltrekorde, fünf Europarekorde und 19 deutsche Kurzbahn-Bestleistungen wurden aufgestellt.

Hamburg war in Osnabrück mit der SGS Hamburg und dem SV Poseidon vertreten. Beide Mannschaften hatten sich über den gemeinsamen Landesentscheid mit Schleswig-Holstein qualifiziert, wobei der SV Poseidon nach dem Rückzug anderer Vereine noch ins Finale nachrückte. Das eigentlich stärkste Hamburger Team, der Hamburger SC, hatte mit 18.594 Punkten bundesweit Rang sechs der Vorkämpfe belegt, verzichtete jedoch auf die Finalteilnahme.

Im Bundesentscheid erreichte der SV Poseidon mit 15.539 Punkten Rang 23, die SGS Hamburg folgte mit 14.274 Punkten auf Platz 24. Beide Mannschaften blieben damit leider unter ihren Ergebnissen aus dem Landesentscheid zurück. Dort hatte die SGS Hamburg 17.071 Punkte erzielt, der SV Poseidon 17.002. Mit diesen Punktzahlen hätten beide Vereine im Endklassement des Bundesentscheids rechnerisch den 20. Platz belegt und wären knapp vor dem WSV Speyer (16.940 Punkte) gelandet. Solche Vergleiche bleiben jedoch theoretischer Natur, da im Bundesentscheid alle Mannschaften wieder bei null beginnen und die Aufstellungen gegenüber den Landesentscheiden teilweise verändert waren. Beim SV Poseidon blieb zudem die 400-Meter-Lagen-Strecke unbesetzt, wodurch dort keine Punkte erzielt wurden.

Unabhängig von der Platzierung war bereits die Finalteilnahme ein toller Erfolg. Nur 24 der ursprünglich 122 Mannschaften erreichten den Bundesentscheid in Osnabrück.

Die höchste Einzelwertung eines Hamburger Schwimmers erzielte Alexander Kahl (SV Poseidon, AK 50). Für seine Zeit von 54,45 Sekunden über 100 Meter Freistil erhielt er 926 Punkte. Bei den Frauen war Bente Heller (SV Poseidon, AK 35) die erfolgreichste Hamburger Starterin. Ihre 27,04 Sekunden über 50 Meter Freistil wurden mit 901 Punkten bewertet.

 

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