Am 22. und 23. November 2025 trat der Schwimmnachwuchs der norddeutschen Landesverbände zum 30. Norddeutschen Jugendländervergleich in Lübeck an. In der modernen Schwimmhalle der Hansestadt trafen die besten jungen Athletinnen und Athleten der Jahrgänge 2010 bis 2012 aufeinander, um in spannenden Wettkämpfen um Punkte für ihre Auswahlteams zu kämpfen.
Nach dem ersten Wettkampftag lag Hamburg mit 259 Punkten auf Rang vier. Damit blieb die Mannschaft in Schlagdistanz zu den Podiumsplätzen, hinter Berlin (348 Punkte), Niedersachsen (316 Punkte) und Sachsen-Anhalt (307 Punkte).
Am Ende des zweiten Wettkampftages konnte Hamburg seine Position behaupten und mit 505 Punkten erneut den vierten Platz sichern. Damit bestätigte das Team seine Rolle als feste Größe im norddeutschen Vergleich.
Das Endergebnis lautet wie folgt:
- Berliner Schwimmverband 696 Punkte
- LSV Niedersachsen 632 Punkte
- LSV Sachsen-Anhalt 605 Punkte
- Hamburger Schwimmverband 505 Punkte
- LSV Brandenburg 494 Punkte
- Schleswig-Holsteinischer Schwimmverband 435 Punkte
- LSV Mecklenburg-Vorpommern 294 Punkte
- LSV Bremen 256 Punkte
Damit konnte Hamburg seine Punktzahl im Vergleich zu den Vorjahren deutlich steigern und die Position im oberen Mittelfeld festigen. Besonders bemerkenswert ist, dass Hamburg sich seit 2023 kontinuierlich verbessert und den Abstand zu den Top-3-Verbänden verkleinert hat.
2023: Platz 6 mit 398 Punkten
2024: Platz 4 mit 469 Punkten
2025: Platz 4 mit 505 Punkten
Neben dem starken Teamauftritt verdienen auch die Einzelergebnisse besondere Erwähnung:
Jannik Häfelinger (Jahrgang 2010) erzielte die punktbeste Leistung bei den Jungen.
Evelyn Wegrotzki (Jahrgang 2010) erreichte bei den Mädchen die drittbeste Punktleistung.
Diese Erfolge unterstreichen die Qualität der Hamburger Nachwuchsarbeit und geben Zuversicht für die kommenden Jahre.
So erfreulich die sportlichen Leistungen waren, so enttäuschend war die mediale Begleitung des Wettkampfs. Trotz des Jubiläums gab es keinen Online-Ergebnisdienst und keinen Liveticker. Da zudem keine Zuschauer vor Ort zugelassen waren, blieb die Veranstaltung für viele Interessierte unsichtbar. Gerade bei einem traditionsreichen Vergleich wie diesem wäre eine zeitgemäße digitale Begleitung dringend wünschenswert gewesen.
Bild von Achim Scholty auf Pixabay
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